Einstieg
Datenhoheit als eigene Verkaufsseite: Hosting in Deutschland, Rollen- und Rechtemodell, Löschfristen, Auftragsverarbeitung, Subprozessoren, Export der eigenen Daten.
Worum es geht
Fahrten, Führerscheine und Bußgeldvorgänge hängen an Menschen. Wer sie sammelt, muss sagen können, wo sie liegen und wann sie verschwinden.
Heute
Fahrerliste im Ordner, Belege im Postfach, Fristen in einer Tabelle auf einem Rechner. Wer worauf Zugriff hat, weiß niemand genau.
Die Folge
Fragt ein Fahrer, welche Daten über ihn gespeichert sind, beginnt das Zusammentragen. Eine Auskunft, die man erst suchen muss, ist keine.
Der Anspruch
Jeder Eintrag hängt an einem Fahrzeug und an einer Rolle — mit Zweck und mit einer Frist, nach der er gelöscht wird.
Grundlagen
Keine Zertifikatswand. Nur das, was Sie im Betrieb überprüfen können.
Datenbank und Dateien liegen im Rechenzentrum Frankfurt (EU). Wo Dienste Dritter nötig sind, benennen wir sie mit Namen — weiter unten.
Fuhrparkleitung, Geschäftsführung und Buchhaltung öffnen dieselbe Akte, sehen darin aber nicht dieselben Felder. Zugriff folgt der Aufgabe.
Was seinen Zweck erfüllt hat, wird gelöscht und nicht archiviert. Ein Beispiel dafür steht im nächsten Abschnitt.
Sicherheit
Keine Zertifikatswand. Fahrten, Führerscheine und Bußgeldvorgänge hängen an Menschen — wer sie sammelt, muss sagen können, wann sie verschwinden.
Symbolbild — zeigt keinen echten Auftrag
Ein Beispiel, kein Versprechen
Wer ein Poolfahrzeug gefahren hat, steht im Nutzungsverlauf. Jeder Fahrerwechsel wird mit Zeitstempel protokolliert. Die Fahrerzuordnung wird standardmäßig drei Jahre nach Ende des Nutzungszeitraums gelöscht – außer ein Bußgeldvorgang ist noch offen. Die Frist ist einstellbar.
Nachweis
Fragt jemand, wer ein Fahrzeug zu einem bestimmten Zeitpunkt gefahren hat, und es gibt keinen passenden Eintrag, lautet die Antwort „Pool, unbekannt“. Nicht „vermutlich“. Ein geschätzter Nachweis hilft weder Ihnen noch dem Fahrer.
Wer sonst mitliest
Ein System ohne Dritte gibt es nicht. Ein System, das sie verschweigt, sollte es nicht geben.
Auftragsverarbeitung
Ihr Unternehmen ist die verantwortliche Stelle, wir verarbeiten in Ihrem Auftrag. Der Vertrag dazu gehört an den Anfang.
Dienstleister vor Ort
Ein Servicepartner sieht Fahrzeug, Ort und Zeitfenster seines Auftrags. Nicht Ihre Kosten, nicht Ihre Fahrer, nicht Ihre übrige Flotte.
Nächster Schritt
Datenschutz entscheidet sich nicht auf einer Seite, sondern beim ersten Fahrzeug, das Sie anlegen.
Flotte übernehmen, Rollen setzen, erster Auftrag. Zwei Wochen, vier Schritte. Umstieg und Einführung ansehen
Rechnen Sie durch, was ein manuell gesteuerter Fuhrpark kostet. Was kostet Nichtstun?
Kein Rechtsrat: Normbezüge und Fristen sind Orientierungswerte — maßgeblich sind Gesetz, Vertrag und Ihre betriebliche Praxis. Verbindliche Angaben zu Verarbeitung, Subprozessoren und Löschkonzept stehen im Auftragsverarbeitungsvertrag.
Kontrolle und Nachweis
Sicherheit endet nicht beim Login: Bereichsrechte gelten serverseitig, Nachweise tragen eine Prüfsumme und Exporte bleiben verfügbar.
Relevante Verwaltungsänderungen bleiben mit Zeitpunkt und handelnder Person nachvollziehbar.
Nutzer sehen nur Fahrzeuge und Vorgänge innerhalb ihres organisatorischen Bereichs.
Nachweise lassen sich anhand ihrer gespeicherten Prüfsumme überprüfen.
Unternehmensdaten können in den angebotenen Exportformaten herausgegeben werden.
Die aktuelle Liste der eingesetzten Anbieter ist öffentlich dokumentiert.